Sanierung zum Effizienzhaus Fertighaus
Sie möchten an Ihrem Haus nicht immer wieder und über viele Jahre energetische Verbesserungen vornehmen? Eine Sanierung in einem „Rutsch“ kann gerade beim Hauskauf und vor dem Einzug eine sinnvolle Variante sein.
Das Sanieren zum Effizienzhaus bedeutet, ein bestehendes Gebäude so zu modernisieren, dass es einem Neubaustandard entspricht. Bei Fertighäusern können die kompakte Bauweise und klar strukturierte Bauteilanschlüsse günstige Voraussetzungen für das Erreichen eines Effizienzhausstandards bieten. Die Häuser sind kompakter und in einer klaren Struktur gebaut. Das macht Bauteilanschlüsse und Übergänge einfacher. Bei unterkellerten Gebäuden kann auch der untere Gebäudeanschluss in die energetische Sanierungsplanung einbezogen werden.
Das Erreichen der verschiedene Effizienzhaus-Standards, die von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) definiert werden, wie zum Beispiel das Effizienzhaus 70 oder 55, führen zu einem zinsgünstigen Darlehn von bis zu 150.000,- € je Wohneinheit. Ein Tilgungszuschuss, abhängig von den geplanten Maßnahmen und der Ausgangssituation von bis zu 52.500,- € je Wohneinheit kommt noch hinzu. Eine ggf. notwendige Baubegleitung wird darüber hinaus noch mit 50% der Kosten gefördert.
Eine Effizienzhaussanierung ist immer eine Komplettsanierung aller Außenbauteile eines Hauses inkl. dem Umstieg auf eine Heizungstechnik auf der Basis erneuerbarer Energien. Dadurch kann sich der Energiebedarf des Gebäudes reduzieren. In welchem Umfang sich dies auf die Energiekosten auswirkt, hängt unter anderem vom Gebäude, der Nutzung und den Energiepreisen ab. Eine energetische Sanierung kann sich zudem positiv auf den Wohnkomfort und den Wert der Immobilie auswirken. Ausgangspunkt für die notwendigen Berechnungen und die Festlegung der notwendigen Maßnahmen kann auch hier der geförderte, individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) sein.